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Der Herbst in seiner vollen Pracht

20.09.26

Ein Samstagvormittag im Atelier – wie ein Malkurs bei mir wirklich abläuft

Viele, die sich zum ersten Mal für einen Malkurs anmelden, fragen mich vorher: "Wie läuft das eigentlich ab?" Deshalb nehme ich dich heute mit durch einen typischen Samstagvormittag in der Adalbertstraße.

9:30 Uhr: Ankommen ohne Zeitdruck

Das Atelier öffnet sich langsam. Es gibt Kaffee, kurze Gespräche, niemand muss sofort "produktiv" sein. Diese erste halbe Stunde ist bewusst unstrukturiert – Malen beginnt im Kopf, nicht am ersten Pinselstrich.

10 Uhr: Impuls und freies Arbeiten

Ich gebe zu Beginn einen kleinen Impuls – mal eine Technik, mal eine Farbfrage, mal einfach eine Beobachtung aus der letzten Woche. Danach malt jede und jeder an der eigenen Leinwand, im eigenen Tempo, am eigenen Thema. Es ist kein Frontalunterricht, sondern freies Malen mit Begleitung: Ich gehe von Staffelei zu Staffelei, berate individuell, greife ein, wo es hilfreich ist – und lasse in Ruhe, wo es nicht nötig ist.

Mittags: Pause und Austausch

Gegen Mittag entsteht meist eine ruhige Gesprächsrunde bei einer Tasse Kaffee. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sagen mir, dass genau dieser Teil – das gemeinsame Innehalten – für sie fast so wichtig ist wie das Malen selbst.

Wer zu uns kommt

Die Gruppe ist bunt gemischt: komplette Anfänger neben Menschen, die seit Jahren dabei sind. Genau das macht die Atmosphäre aus – niemand muss etwas können, aber jeder darf sich weiterentwickeln. Mehr dazu findest du auf der Seite Einzelstunden, falls du lieber allein arbeiten möchtest.

Quellenangaben

  • Eigene Unterrichtserfahrung, Atelier Adalbertstraße, München (Götz Friedewald)

Götz Friedewald - Künstler, Malkurs-Dozent und systemischer Caoch

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